Ein spannendes Wochenende geht zu Ende.
Freitag hat unser Beckenboden Arbeitskreis Ruhrgebiet getagt.
Sarah Panzburg www.sarah-panzburg.de, eine Kollegin aus dem Münsterland hat uns in den Fachlichen Austausch eingeführt und unsere ersten Versuche darin super begleitet. Denn selbst wenn man in einer Praxis mit großem Kollegium arbeitet, Zeit zum Austausch findet sich selten. Und wenn man sich dann auf die Behandlung rund um den Beckenboden spezialisiert hat, ist man oftmals noch mehr auf sich selbst gestellt. Da ist das Arbeitskreistreffen eine willkommene Möglichkeit, mit Gleichgesinnten in Kontakt zu kommen und im Fachlichen Austausch geschieht dies, wie wir Freitag erfahren durften, nochmal auf ganz andere, sehr wertschätzende und sichere Weise.
Den heutigen Sonntag habe ich vor dem Rechner verbracht und mich sowohl mit Physio-, als auch Ergotherapeut*innen aus Deutschland, der Schweiz und von Teneriffa kurzgeschlossen. Genau zwei Jahre nach dem noch immer nachwirkenden Grundlagen Seminar „Trans* in der Praxis“ mit K*Stern www.praxis-kstern.de , fand heute das Aufbau Modul „Mastektomie begleiten“ statt. Der interdisziplinäre Austausch war sehr bereichernd und ich durfte mich mal wieder meinen „Schubladen“ stellen! So ist die Behandlung nach Mastektomie im Rahmen der Transition, ebenso wie nach Mamma Ca nicht unterscheidbar und gleichzeitig höchst individuell! Was mir heute deutlich wurde, die psychosozialen Komponenten sind grundverschieden und müssen in die jeweilige Behandlung mit einfließen.
Jetzt genieße ich den Rest des Wochenendes!
Einen schönen Abend
Petra